Schlagzeug Spieltechniken – Teil 1

Eine Triole (von lat. tri- „dreifach“) bezeichnet einen Wert, der in drei Drittel (d. h. ternär, statt regulär binär) unterteilt wird (nicht zu verwechseln mit einer Gruppe, wo drei reguläre Werte zu einer übergeordneten Einheit zusammengefasst werden).

Ein Flam (auch Schleifschlag, Schleppstreich oder einfacher Vorschlag genannt) ist meist in Noten des Schlagwerks zu finden. Zwei Schläge (Vorschlag und Hauptschlag) erfolgen sehr dicht aufeinander. (Im Allgemeinen kommen nur der einfache bis zum vierfachen Vorschlag zur Anwendung).

Als Wirbel wird beim Trommeln eine Figur bezeichnet, bei der viele doppelte Schläge so schnell aufeinander folgen, dass sie nicht mehr als Einzelschläge, sondern vom menschlichen Ohr als ein anhaltendes, gleichmäßiges Geräusch wahrgenommen werden.

Für Trommelwirbel schließlich werden die Stöcke, die ja vom Schlagfell zurückprallen (sogenannte „Rebound“), teilweise gegen das Fell „gepresst“. Dieser „Presswirbel“ ergibt jedoch meist einen undefinierten Klangteppich. Für einen sauberen Wirbel muss der Schlagzeuger den Rebound ausnutzen, um mit einer Armbewegung zwei Schläge (sogenannte Doppelschläge) zu bekommen.

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Triolen Teil 1

Triolen Einführung. Drei Zählzeiten auf Vier-Viertel-Takt

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Triolen Teil 2

Schnelle Triolen Übung. Sechzehntel pro Takteinheit. Treibende Beats

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Flam

Sehr eng beieinander liegende Doppelschläge. Uterschiedliche Lautstärke

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Schlagzeug lernen und Single Strokes

Schlagzeug lernen und Double strokes

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Rebound nutzen

Rebound des Fells. Anzahl der Rebounds. Abfangen mit Handballen oder Hand

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Press Rolls auf der Snare

Druck auf den Stock. Nutzung bei Tom-Abgängen

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Spielen von Wirbeln

Gleichmäßige Stockhaltung

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Down-Beat und Up-Beat

Schlagzeug und Betonung der Zählzeiten. Down-Beat und Up-Beat

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Paarweise Becken

Mehrere Crash-Becken gleichzeitig Paarweise anschlagen. Stereo-Panorama

Kurs inside 1