Sydney Opera House

Aus dem Blog: Sydney Opera House

Ich war in Sydney und habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, eine Besichtigung der Sydney Opera House zu machen. Da ich es vorzog, mich 14 Tage vorher von einem Bus anfahren zu lassen, konnte ich die Wheelchair-Tour buchen, die ich zwar zum Glück nicht mit dem Wheelchair durchführen musste, denn ich konnte schon wieder ein bisschen laufen, dafür war aber die Tour nur mit 8 Leuten, was entsprechend intim war.

Auf dem Foto seht ihr mich in einer der beiden großen Konzertsäle, und zwar in der, in der das große Orchester normalerweise spielt. Ich habe geklatscht, um den Sound / Hall der Halle zu hören, und ich fand ihn sehr gut. Die Halle ´atmet´ ca. 2 Sekunden lang nach einem akustischen Signal, was ich gar nicht mal so kurz fand dafür, dass sich da ja schon so einiges überlagert im Falle einer Darbietung.

Ich hätte sogar singen dürfen, muss aber gestehen, dass ich mich das nicht getraut habe.

Ich hatte aber ein paar Wochen vorher schon die Gelegenheit, das Orchester in diesem Saal zu hören, und zumindest von unserer Position hinter dem Orchster fand ich die Akustik alles andere als ideal, denn vor allem die Holzbläser, aber vor allem die Blechbläser sind da hinten viel zu weit vorn, und die Streicher sind nicht nur weit weg, sondern auch kaum zu hören. Man sollte also besser vorne sitzen, so wie es ja normalerweise auch in anderen Sälen gemacht wird. Dann sieht man auch die Orgel (und hört sie auch besser).

Aber wer bin ich, dass ich hier am Sydney Opera House herumnörgele? Darf man das? Klar darf man das. Denn egal wie die Akustik auch sein mag – sie ist natürlich erstens alles andere als schlecht, und zweitens ist die Oper einfach wunderschön, innen wie außen und wirklich spektakulär.

Wenn ihr also mal in Sydney seid, dann bucht so eine Tour. Das ist wirklich sehens- und hörenswert.

Dein Philip