Homerecording: Die Wahl des richtigen Mischpults

Aus dem OpenMusicSchool Blog: Homerecording - Die Wahl des richtigen MischpultsIch bin immer noch auf der Suche nach einem großen Mischpult und trauere so ein bisschen der Zeit vor 20 Jahren nach, als man noch alle Größen und Features in Hülle und Fülle aussuchen konnte. Damals gab es SSL, Neve, Amek, um nur ein paar der Großen zu nennen, und deren Pulte waren zwar im Grunde unbezahlbar, aber sie klangen auch so.

Ich hatte damals ein ´Big by Langley´ mit einem 28er Inline-Rahmen, das ich leider 2003 verkauft habe, weil es mir zu unsicher schien, was die Wartungskosten angeht. Heute könnte ich mir in den Hintern beißen. Also dachte ich – es bringt ja nichts, sich den lieben langen Tag zu ärgern, und außerdem will ich eigentlich nicht wieder zurück ins Analogzeitalter, auch wenn die Sachen unbestritten klasse klingen. Punkt.

Mich stört aber gerade wegen der vielen Projekte, die ich immer gleichzeitig mache, dass ich auch bei dem Big nie ein echtes Total Recall hatte. Das muss heute einfach drin sein, denn alles andere ist irgendwie auch ein bisschen Schnee von gestern. Also schnell mal eine Internetrecherche gemacht. Ernüchtert stelle ich fest, dass es einen bezahlbaren Digitalrahmen mit 48 Fadern (idealerweise plus Subgruppen) nicht gibt. Peng. Richtig?

Ich habe geschlossene Konsolen gefunden, die 32 Kanäle haben und eben nicht erweiterbar sind. Und ich habe das ein oder andere modulare System gefunden, für das man aber wieder den Preis einer Einliegerwohnung berappen muss. Wer kennt aber ein Pult, das im Grunde 48 ´doofe´ Motor-Fader zum Mischen hat (als Fader für die DAW) und ggf. auch ein paar extra Knöpfe für den EQ pro Kanal, erweiterbar und zudem bezahlbar ist? Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Ach ja – und wir sprechen hier von Studiopulten, nicht von Livepulten, denn die sind ganz anders konzipiert.

Vielleicht doch das Allen & Heath iLive-176 – Ich weiß schon – auch ein Livepult 🙂

Viele Grüße,

Euer Philip